Welterbetag in Freiberg
Eingeladen hatte die Freiberger Silbermanngesellschaft Mitglieder unseres Vereins zum flash mob auf den Schlossplatz vor dem Freiberger Silbermannhaus. Eine Woche vor dem Termin kam die Ernüchterung – außer dem Namen des Verantwortlichen, gähnende Leere in der Spalte der Mitwirkenden des Meldebogens. Insider nahmen an, dass vor allem der Titel der Veranstaltung bei vielen Verunsicherung verursachte. Die ganz jungen und die älteren Vereinsmitglieder haben mit dem Englischen nicht so viel am Hut. So meinten Einige, wir mussten früher mit dem Mopp die Stube blank putzen, dazu habe wir auf dem Schlossplatz keine Lust. Andere wollten mit dem Freiberger Mob (gibt es den?) nichts zu tun haben. Die Bitte unseres Vorsitzenden zum Stammtisch brachte die ersten Erfolge, nun standen zwei Namen in der Teilnehmerliste. Der Aufruf von Sabine Naumann, gerichtet an den Chor, zeigte Wirkung in der Tabelle der Teilnehmer, und die Chorsängerinnen brachten gleich ihre Männer mit.
So waren es dann knapp 20 Mitglieder vor dem Silbermannhaus, die zu den Orgelklängen, gespielt im Haus von Manfred Lohmann, das Steigerlied über den Schlossplatz sangen. Unterstützung gab es von den Gästen im Haus, die eifrig mitsangen. Da störte auch kaum der Zeitverzug zwischen den zwei Chören und der Orgel. Alle waren sich einig, dass sollten wir mal wieder machen.
Das Bergbier, ein helles Bockbier, in den Flaschen der Brauerei Fiedler und mit Namen Orgelpfeifenbräu, gestiftet von der Gesellschaft, passte bestens und schmeckte allen Sängerinnen und Sängern im Garten des Silbermannhauses.
Zum Abschluss hatten alle die Gelegenheit, dass kleine und interessante Museum im Haus zu besichtigen und dabei von den Mitarbeiterinnen der Gesellschaft Interessantes zu erfahren. Der Rest machte es sich im Garten des Hauses bei einem Plausch gemütlich.
Die Reminiszenz: „Bei so einem MOB sind wir wieder dabei!“
Bilder: Teilnehmer des flash mob vor dem Silbermannhaus, Foto Hannah Teubel




