Historische Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft e. V.

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Die Mitglieder der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft waren 1986 angetreten, um die Traditionen weiterzuführen, die ihren Berufsstand auszeichneten. Es waren Männer der Hüttenbetriebe und der Bergwerke des Bergbau- und Hüttenkombinates Freiberg, die die historischen Uniformen mit Stolz das erste Mal am 4. Juli 1986 durch die ehrwürdige alte Bergstadt Freiberg trugen. Sie nahmen damit aber auch eine Tradition wieder auf, deren Ursprünge fast 600 Jahre zurück lag. Die erste urkundliche Erwähnung einer Freiberger Bergknappschaft geht auf das Jahr 1400 zurück. Zu dieser Zeit gab es in Freiberg auch mehrere Altarbruderschaften. Kurze Zeit später zogen die Schmelzer nach und von den Bergschmieden des Freiberger Reviers wissen wir, dass 1560 auch ihre Vereinigung schon seit langer Zeit bestand. Mit der Gründung der Versicherungen im 19. Jahrhundert verloren diese Knappschaften, die Jahre zuvor versucht hatten in Vereinen fortzubestehen, ihre letzte Grundlage.

Heute gehören zur Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft e.V. über 410 Mitglieder. Frauen, die schon zu den Anfängen der Knappschaft im 1500 Jahrhundert mitwirken durften, und die seit 1991 Vereinsmitglied werden können, sorgen dafür, dass neben der Berg- und Hüttenparade in Festumzügen Familien des Berg- und Hüttenwesens auftreten können. Dabei marschieren neben den Frauen und Männern seit 1996 auch die Kinder und Jugendlichen der Kindergruppe. Die Mitglieder sind in ihrer historischen Kleidung in jedem Jahr in Freiberg zum Bergstadtfest, das am letzten Juniwochenende stattfindet und zur Vereinsmettenschicht, am Sonnabend vor dem 2. Advent, zu sehen.

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