FG Kinder und Jugend entdeckt mit „Tatock“ die Freiberger Geschichte
Beitrag verfasst von Reinhard Lohmeier
Für das September-Treffen stand eine bergbauhistorische Wanderung auf dem Jahresplan der Fachgruppe Kinder und Jugend. Dazu trafen sich am 20. September 2026 sieben Kinder und Jugendliche zum Teil in Begleitung ihrer Eltern am Gebäude der Saxonia-Freiberg-Stiftung und ließen sich, mit Hilfe der modernen Technik per Tablet und App, vom Bergmännlein „Tatock“ in die Freiberger Geschichte entführen.
Stationen waren dabei unter anderem das Schloss Freudenstein, das Oberbergamt und der Dom St. Marien. Auf dem Untermarkt wurde die Bedeutung des Gerberhandwerks für das Berg- und Hüttenwesen verdeutlicht. Am ehemaligen Wohnhaus des Oberbergmeisters Martin Planer in der Pfarrgasse wurde dessen Wirken zur Versorgung des Freiberger Reviers mit Aufschlagwasser dargestellt. Natürlich führte die Tour auch an den Ort des ersten Erzfundes und damit Gründungspunktes von Freiberg im Jahre 1168. Über den Lomonossow-Platz, wo die Bedeutung des Hüttenwesens zur Gewinnung des Silbers als Münzmetall ausgeführt wurde, ging es zum Alnpeckschen Hauses am Obermarkt. Denn dort befand sich bis 1556 die Freiberger Münzstätte des Münzmeisters Andreas Alnpeck. Zum Abschluss der Tour bekamen die Kinder und Jugendlichen am Otto-Brunnen als Lohn dafür, dass sie Bergmännlein „Tatock“ bei der Lösung seiner Rätsel geholfen haben, eine „Silbermünze“.
Als letzte Station ging es dann zurück zum Gebäude der Saxonia-Freiberg-Stiftung, wo es zur Stärkung für jeden eine Bratwurst gab. Für das Grillen und die damit verbundene Vor- und Nachbereitung bedanken wir uns ganz herzlich bei Ursula und Bernd Querner.
Foto: Sandra Moser


