12.05.2019 23. Vereinswandertag Drucken

Zum 23. Male begaben sich Bergkameradinnen und Bergkameraden der HFBHK auf eine Vereinswanderung,. Traditionell findet diese Aktivität jedes Jahr am Muttertag statt. Die diesjährige Wanderung war unter das Thema gestellt: „Gottfried Kohl – ein deutscher Bildhauer“. Das Wetter zeigte sich leider nicht von seiner besten Seite; es war „eisheiligenar…kalt“ und somit auch von dieser Seite eine Herausforderung für die Wanderer.

62 Teilnehmer fanden sich am alten Donatsfriedhof/Eingang Ostbahnhof ein und besuchten zunächst das Grab des Künstlers. Seine Lebensspanne von 1921 – 2012 begann und endete in Freiberg. Seine Verbundenheit mit seiner Heimatstadt kann man deshalb durchaus als sprichwörtlich bezeichnen. Sein Wirken und seine Bekanntheit reicht zwar über Freiberg hinaus, es sind aber immerhin 30 Objekte in und für seine Heimatstadt entstanden. Im Verlaufe der Wanderroute konnten nur einige ausgewählte Werke aufgesucht werden; eine lückenlose Begehung hätte das Zeitmass der traditionellen Wanderung – in der Regel 2 Stunden – auch in Anbetracht des oben beschriebenen Wetters mehr als gesprengt.

Eine regelrecht massgeschneiderte Hilfe, um sich einen Überblick über Leben und Schaffen Gottfried Kohls zu schaffen und auch um die Stationen der Wanderung im Nachhinein zu rekapitulieren bietet ein aus Anlass der Muttertagswanderungentstandenes zweiteiliges Faltblatt; initiiert und gestaltet vom Vorsitzenden der HFBHK Knut Neumann.

Vom Donatsfriedhof aus begaben sich die Teilnehmer zunächst zur Scheunenstrasse. An der dortigen Feierhalle des Bestattungsunternehmens Steinmetz ist – von G.K. gestaltet – Heuchlers „Letzte Schicht“ aus seinem Zyklus „Bergmannsleben“ angebracht. Ausserdem kennen die meisten von der Teilnahme an Trauerfeiern das Bild„Bergbeamter“ an der Stirnseite im Innern der Feierhalle. Nächste Station war der Standort des DBI an der Halsbrücker Strasse. Hier gestaltete Kohl zusammen mit Karl Beyer ein Relief zum dem dem DBI angemessenen Thema „Forscher“ aus Rochlitzer Porphyrtuff.

Nachfolgend ging es durch die Freiberger Altstadt. Hier findet man eine ganze Reihe von Gottfried Kohls Werken, am bekanntesten dürften der Gerberbrunnen und der Klatschweiberbrunnen (derzeit eingehaust durch die Rathausrenovierung) sein.

Der Weg führte weiter zum Tierpark, in dem ebenfalls einige Kohl-Schöpfungen zu besichtigen sind, z.B. der Sitzende Keiler.

Ihr Ende fand die Muttertagswanderung dann bei einer „wärmenden Wurst“ und einem Bergbier in der Knappenstube.

In Summe war die Vereinswanderung sozusagen eine Art „Bildungsreise“, die sicher für jeden Teilnehmer etwas Neues bereithielt.

Ein grosses Dankeschön an die Helfer der Wanderung (Christine und Jürgen Pflügersowie Hermann Fleischer) und ebenfalls an den Organisator Knut Neumann.

Bergkamerad Dr. Eberhard Pönitz.

 

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