Die umfangreiche Arbeit der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft e.V. ist vor allem durch das Wirken der SAXONIA-FREIBERG-STIFTUNG möglich. Die Stiftung hat sich neben der Bewahrung von Zeugen einer eindrucksvollen Vergangenheit des Berg- und Hüttenwesens auch der Pflege und Erhaltung des berg- und hüttenmännischen Brauchtums verschrieben.
| Gebäude der SAXONIA-FREIBERG- STIFTUNGAutor: André Schütze |
Die umfangreiche Arbeit der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft e.V. ist vor allem durch das Wirken der SAXONIA-FREIBERG-STIFTUNG möglich. Die Stiftung hat sich neben der Bewahrung von Zeugen einer eindrucksvollen Vergangenheit des Berg- und Hüttenwesens auch der Pflege und Erhaltung des berg- und hüttenmännischen Brauchtums verschrieben. Die Region um die sächsische Berghauptstadt Freiberg, jahrhundertelang Zentrum des Berg- und Hüttenwesens in Europa, ist überaus reich an technischen und kulturhistorischen Sachzeugen des Montanwesens mit überregionaler Bedeutung, aber auch an Traditionen der Berg- und Hüttenleute. Der festliche Aufzug der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenparade, das bergmännische Musik- und Liederschaffen oder der Brauch zu fröhlichen und festlichen Gelegenheiten ein Bergbier zu trinken sind beredte Zeugen einer glanzvollen Vergangenheit ohne dabei die oftmals kargen Lebensbedingungen zu vergessen. Der Pflege und Erhaltung dieser Traditionen und der wichtigsten technischen Sachzeugen kommt gerade in der gegenwärtigen Zeit eine große Bedeutung zu, da Bergbau und Hüttenwesen als tragende Bestandteile der Wirtschaft in der Erzgebirgsregion nahezu verschwunden sind. | Glockenturm im Hof der SAXONIA- FREIBERG-STIFTUNGAutor: André Schütze |
Mit diesem Anliegen wurde 1993 die SAXONIA-FREIBERG-STIFTUNG als rechtsfähige und gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts gegründet. Ziel der Stiftung ist die ideelle und finanzielle Unterstützung aller derer, die sich mit der Erforschung, Pflege und Erhaltung des berg- und hüttenmännischen Brauchtums und der Denkmale des Montanwesens im erzgebirgischen Lagerstättenbezirk beschäftigen und - im bescheidenen Umfang - die Koordinierung der vielfältigen Aktivitäten. Die materielle Basis der Stiftung zur Umsetzung dieser Ziele besteht im wesentlichen in einem Stiftungsgebäude, welches als historisches und trotzdem attraktives Bürohaus in zentraler Lage in Freiberg, Chemnitzer Straße 8, gute Bedingungen für Unternehmen verschiedenster Art bietet. Heute ist der Hauptmieter das Arbeitsamt Freiberg. Eine einzigartige Sammlung von Belegstücken und Stufen des Freiberger Lagerstättenbezirkes, das Lagerstättenarchiv der Freiberger Bergbaubetriebe über alle Zeiten und die Zinnstube stehen dem Förderverein Himmelfahrt Fundgrube zur Nutzung zur Verfügung. Auch die Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft nutzt für ihre Aufzüge den Uniformfundus der Stiftung. | Hof der SAXONIA-FREIBERG- STIFTUNGAutor: André Schütze |
Neben den Erträgen aus dem Stiftungsvermögen, den Mieteinnahmen, die für eine umfassende Verwirklichung des Anliegens der Stiftung leider bei weitem nicht reichen, werden Spenden und andere Zuwendungen eingesetzt, deren Einwerbung wichtige Aufgabe ist. Geführt und gerichtlich vertreten wird die Stiftung durch einen Vorstand, bestehend aus 4 ehrenamtlich wirkenden Mitgliedern. Beratend, unterstützend und überwachend ist dem Vorstand ein Kuratorium übergeordnett, dem ier Bürgermeisterin der Stadt Freiberg, der Landrat des Kreises Freiberg, der Präsident des Sächsischen Oberbergamtes, der Superintendent des Kirchenbezirkes Freiberg, der Rektor der TU Bergakademie Freiberg und in Person die Initiatoren der Stiftung, Herr Dr. Baum und Herr Schramm von der ehemaligen Geschäftsführung der SAXONIA AG angehören. Vorsitzender des Kuratoriums ist seit 2005 Herr Bernd-Erwin Schramm. http://www.saxonia-freiberg-stiftung.de
|